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Great Smoky Mountains National Park - Info's & Slideshows |
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Bisher haben wir den 2.114 km² grossen Great Smoky Mountains National Park (haeufig auch abgekuerzt GSMNP) in den Appalachen zweimal besucht.
Er liegt in North Carolina und Tennessee und wurde am 15. Juni 1934 zum National Park ernannt. Heute gehoert er ausserdem zum Weltnaturerbe.
Der Wald im Park gehoert zu den aeltesten Waeldern der Erde und ist das groesste Waldgebiet im Osten der USA.
Der GSMNP ist mit inzwischen bis zu vierzehn Millionen Besuchern der meistbesuchte National Park in den USA, deutlich mehr als die beruehmten Parks im Suedwesten der USA wie z.B. der Grand Canyon oder der Yosemite N.P.
Trotzdem beschraenkt sich der Verkehr hauptsaechlich auf die groesseren Strassen. Insbesondere die Newfound Gap Road, die den Park von Nord nach Sued durchquert, ist immer gut besucht, da sie die Hauptverkehrsverbindung von Gatlinburg in Tennessee nach Cherokee in North Carolina ist. |
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Die 450 Kilometer Strasse abseits der Hauptwege und die 1.400 Kilometer Wanderwege des Parks sind noch immer nicht so ueberlaufen, wie das die offiziellen Besucherzahlen vielleicht vermuten lassen wuerden.
Visitor Center:
Faehrt man von Sueden in den Park, erreicht man gleich nach dem Ortsausgang von Cherokee das Oconaluftee Visitor Center.
Kommt man aus Gatlinburg und faehrt damit von Norden in den Park, ist das Sugarlands Visitor Center gleich nach dem Parkeingang der erste Anlaufpunkt fuer Infos zum Park. Hier liegt auch das National Park Headquarter.
Abseits der Hauptstrasse durch den Park gibt es noch das Cades Cove Visitor Center und das Kuwohi Visitor Center. |
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Cades Cove erreicht man ueber die Little River Gorge Road, die am Sugarlands Visitor Center von der Newfound Gap Road abzweigt.
Ab der Abzweigung nach Townsend heisst die Strasse Laurel Creek Road und dieser folgt man nun bis Cades Cove und dem dort liegenden Campground.
Hier beginnt schliesslich die elf Meilen lange Cades Cove Loop Road, eine Einbahnstrasse und ein sogenannter Lollipop Loop.
Man kann den Loop an zwei Stellen abkuerzen, wenn man die Gravel Roads Sparks Lane oder etwas spaeter die Hyatt Lane benutzt.
Cades Cove selbst ist ein malerisch schoenes, breites Tal im National Park und gilt als eines der beliebtesten Highlights im gesamten Park.
Es ist vor allem beruehmt fuer seine reiche Tierwelt und viele gut erhaltene historische Pionierbauten. |
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Diese Gebaeude der europaeischen Siedler stehen zerstreut im Tal und stammen aus dem 19. und fruehen 20. Jahrhundert.
Dazu gehoeren Blockhuetten, alte Kirchen und eine noch immer funktionierende historische Wassermuehle, die Cable Mill. Vor der Gruendung des National Parks im Jahr 1934 lebten hunderte Menschen in Cades Cove.
Die US-Regierung kaufte das Land auf, gewaehrte einigen Bewohnern jedoch lebenslanges Wohnrecht. Heute leben allerdings keine Menschen mehr hier.
Um das Tal ohne Autolaerm geniessen zu koennen, sperrt der National Park Service die Loop Road im Sommer an jedem Mittwoch komplett fuer Kraftfahrzeuge und oeffnet sie ausschliesslich fuer Radfahrer und Fussgaenger.
Man sollte also bei der Planung seines Besuchs den Mittwoch im Auge behalten. |
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Als Autofahrer besser meiden, als Camper, der die Strasse vielleicht erwandern oder mit dem Fahrrad erkunden moechte, ist er der beste Tag der Woche fuer einen Besuch.
Uns fasziniert hier natuerlich vor allem die Moeglichkeit, Black Bears aus allernaechster Naehe beobachten zu koennen.
Allerdings hat das auf der Cades Cove Loop Road auch seine Tuecken. Wenn Baeren am Strassenrand auftauchen, kommt es regelmaessig zu den beruehmten Autostaus, den sogenannten "Bear Jams".
Da die Einbahnstrasse nur einspurig ist und so gut wie keine Haltebuchten existieren, staut sich der Verkehr zwangslaeufig bei jeder Baerensichtung. Oftmals reichen diese Staus bis zum Beginn des Lollipop Loops.
Da kann man dann wenigstens noch umdrehen, wenn man moechte. Ist man erstmal auf dem Oneway Loop, kommt man nicht mehr so leicht raus. |
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Einzig und allein die beiden Shortcuts Sparks Lane oder Hyatt Lane ermoeglichen eine Flucht aus den Staus. Zumindest meistens.
Aber auch die Fahrt auf der Little River Gorge Road und der Laurel Creek Road, den Zufahrtsstrassen nach Cades Cove, ist ein Highlight.
Die Strasse, die immer an den Fluessen entlang laeuft, ist malerisch schoen. Immer wieder sieht man Wasserfaelle und Stromschnellen.
Und – wenn man Glueck hat – vielleicht auch mal einen Black Bear. |
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Roaring Fork Motor Nature Trail |
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Die Roaring Fork Motor Nature Trail ist ein Scenic Drive im Great Smoky Mountains National Park, der im Prinzip direkt am Ortsrand von Gatlinburg beginnt und auch wieder endet.
Von Ortsrand zu Ortsrand sind es gut acht Meilen, der eigentliche Roaring Fork Motor Nature Trail beginnt allerdings erst an der Stelle, wo es einspurig wird und der 5,5 Meilen lange Oneway Loop beginnt.
Die Strasse schlaengelt sich vorbei an historischen Blockhuetten durch dichte Waelder und bietet mehrere Parkmoeglichkeiten, an denen verschiedene Hiking Trails beginnen.
Allerdings sind an allen Parkplaetzen nur relativ wenige Stellplaetze fuer Fahrzeuge vorhanden, sodass diese meistens bereits sehr frueh am Tag voellig ueberfuellt sind. Will man einen Parkplatz finden, sollte man besser schon deutlich vor acht Uhr morgens ankommen, wenn man einen bestimmten Hike machen moechte. |
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Die Roaring Fork Region gilt auch als einer der besten Orte, um Schwarzbaeren beobachten zu koennen. Bei unserem Besuch hat es allerdings in Stroemen geregnet, sodass wir da leider kein Glueck hatten.
Einer der beliebtesten Hikes ist der Grotto Falls Trailhead. Der Wanderweg ist hin und zurueck ca. 4,5 km lang und nicht allzu anspruchsvoll.
Der Weg steigt bis zu den Wasserfaellen immer leicht an und ist auch bei Regen gut zu bewaeltigen. Die Grotto Falls selbst sind der einzige Wasserfall im Park, hinter dem man durchlaufen kann.
Im weiteren Verlauf des Roaring Fork Motor Nature Trails kann man auch einige Blockhuetten entlang der Strecke besichtigen, unter anderem die Ephraim Bales Cabin.
An den meisten Stellen der Strasse hat man ausserdem einen tollen Blick auf den Roaring Fork, dem namensgebenden Gebirgsbach. |
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Immer wieder kann man auch Stromschnellen und kleine Wasserfaelle bewundern, aber auch ohne diesen Bach ist die Fahrt auf dem Scenic Drive ein absolutes Highlight. |
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Newfound Gap Road |
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Die Newfound Gap Road ist die einzige Teerstrasse, die den Great Smoky Mountains National Park komplett durchquert.
Der 55 Kilometer lange Scenic Drive verbindet die Staedte Gatlinburg, Tennessee im Norden mit Cherokee, North Carolina im Sueden.
An den jeweiligen Parkeingaengen liegen die beiden grossen Visitor Center Sugarland im Norden und Oconaluftee im Sueden.
Die Strasse fuehrt ueber weite Strecken am Oconaluftee River entlang und ueberquert am Newfound Gap den Park auf einer Hoehe von 1.538 Metern Hoehe.
Obwohl dieser Pass damit nicht allzu hoch ist, sind die Temperaturen dort haeufig bis zu 15°C kuehler als in den tiefer liegenden Gebieten des Parks.
Am Newfound Gap Overlook steht das Rockefeller Memorial und dort verlaeuft auch die Grenze zwischen den Bundesstaaten Tennessee und North Carolina. |
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Kuwohi Observation Tower, ehemals Clingmans Dome |
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Der 2.025 Meter hohe Kuwohi ist der hoechste Berg im Great Smoky Mountains National Park und gleichzeitig auch der hoechste Punkt im Bundesstaat Tennessee.
Es ist sogar der hoechste Punkt entlang des ueber 3.500 Kilometer langen Appalachian Trails.
Seit dem Jahr 2024 traegt er wieder den urspruenglichen indigenen Namen Kuwohi, zuvor hiess der Berg viele Jahrzehnte lang Clingmans Dome.
Die sieben Meilen lange Kuwohi Road zweigt von der Newfound Gap Road ab und endet am Parkplatz des Observation Towers, das Highlight dieses Berggipfels.
Der Betonturm wurde im Jahr 1959 errichtet und besitzt eine lange, kreisfoermig verlaufende und ansteigende Rampe bis zur Plattform hinauf. Bei klarer Sicht hat man angeblich eine 100 Meilen weite 360° Fernsicht, bei der man theoretisch in sieben US-Bundesstaaten blicken kann. |
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Leider macht der Park hier seinem Namen oft alle Ehre, denn auf dem Gipfel haengen haeufig dichte Wolken und Nebel fest, sodass von Fernsicht keine Rede sein kann.
So war das uebrigens auch bei unserem Besuch im Jahr 2013. Wie man auf dem Foto sehen kann, war sogar der Observation Tower vom Nebel eingehuellt.
Der Trail zum Observation Tower ist vom Parkplatz aus etwa eine halbe Meile lang und ziemlich steil. Doch der Aufstieg lohnt sich in jedem Fall.
Ausserdem kommt es hier immer wieder vor, dass Black Bears auf Nahrungssuche vom Trail aus beobachtet werden koennen. Auch bei unserem Besuch 2013 waren hier Baeren unterwegs. Leider konnten wir wir keine guten Fotos machen, denn meistens waren sie im hohen Grass und den Bueschen unterwegs. |
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Wie oben bereits erwaehnt, gibt es im Great Smoky Mountains National Park und den umliegenden Bergen viele Schwarzbaeren. Aktuell schaetzt man, dass die Population auf mehr als 2.000 Black Bears angestiegen ist.
An kaum einem anderen Ort in den USA stehen Chancen, einen Black Bear zu sehen, so gut wie hier. Wir haben bisher immer Baeren gesehen, auch Baerenmamas mit ihren Babys waren dabei.
Ernste Zwischenfaelle mit Baeren sind im und um den National Park herum extrem selten. Bei einem unverhofften Aufeinandertreffen versucht ein Black Bear normalerweise zu fluechten, bevor er angreift.
In der gesamten aufgezeichnten Geschichte des Great Smoky Mountains National Parks gibt es bis heute nur zwei dokumentierte toedliche Baerenangriffe in und um den Park herum.
Physische Kontakte zwischen Schwarbaeren und Menschen gibt es im Durchschnitt drei bis viermal pro Jahr. |
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Das ist bei zehn bis vierzehn Millionen Besuchern pro Jahr absolut gar nichts. Deutlich haeufiger sind leider Verkehrunfaelle mit Baeren. Immer wieder werden besonders nachts und waehrend der Daemmerung Baeren angefahren und getoetet.
Die Gatlinburg Bypass Road hat sich hier leider zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt, aber natuerlich auch innerhalb der Hauptstrassen durch den Park passiert immer wieder mal etwas.
Als Tourist sollte man den noetigen Sicherheitsabstand einhalten, dann muss man absolut keine Angst vor den Baeren haben. In den National Parks sind 50 Yards (ca. 46 Meter) sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Wer sich an diese Vorgaben auch ausserhalb der Parks haelt, ist eigentlich immer sicher. Wir waren außerhalb der National Parks schon oft deutlich naeher dran - und leben immer noch. |
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Anmerkung: aktualisierte Besucherzahlen gibt es in der Regel nur nach einem Seitenupdate, d.h. nach einem weiteren Besuch des National Parks. |
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Quelle: Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors, powered by MapSurfer.NET Kartenmaterial: OpenStreetMap, Routenerstellung mit OpenRouteService, Lizenz CC BY-SA 4.0 |
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