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Florida 1995 - Teil 3 |
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Donnerstag, 19.10.1995 (Tag 11) |
| 08:00 Uhr |
Aufstehen, Fruehstueck im Motel, Check out |
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| 09:00 Uhr |
Fahrt nach Sanibel Island, einer Insel im Golf von Mexiko, ca. fuenf Kilometer vor dem Festland. Ein toller Anblick! Hier ist alles wie im tiefsten Dschungel - voellig naturbelassen. Mangroven und Pinienwaelder, ein grosser Teil der Insel ist Sumpfgebiet.
Ich fahre ins J.N. Ding Darling National Wildlife Refuge, ein Naturschutzgebiet, das relativ wenig besucht ist. Auf einer ca. acht Kilometer langen Schotter-Einbahnstrasse, die parallel zur Sanibel Captiva Road verlaeuft, lassen sich die Mangrovenwaelder, die ca. 20 km² bedecken, am bestem bewundern. Hier gibt es Natur pur.
Allerdings nicht ganz ungefaehrlich. Auf kleinen Trampelpfaden kann man bis in den tiefsten Dschungel vordringen. Ploetzlich liegt eine Schlange vor mir auf dem Boden, etwas spaeter laufen mir einige Waschbaeren ueber den Weg. Im Sumpf sehe ich einige Alligatoren, kurz darauf haette ich beinahe sogar einen ueberfahren.
Fast am Ausgang liegt in einem Sumpfloch direkt neben der Strasse ein etwa 4,5 Meter langer Mama-Alligator mit seinen drei Jungen. Ich steige aus und kann bis auf zwei Meter rangehen. |
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Nachdem ich den Park verlassen habe, fuehrt mich mein Weg auf die naechste Insel, Captiva Island. Herrliche Badestraende am Golf von Mexiko, ein Paradies fuer Muschelsammler. Da es hier richtig heiss ist, nehme ich mein erstes Bad im Golf von Mexiko, klaube schnell noch ein paar Muscheln zusammen und verlasse dann leider wieder dieses herrliche Inselparadies. |
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| 14:00 Uhr |
Ueber Fort Meyers fahre ich auf der 80 zum Lake Okeechobee, dann weiter auf der 27 bis Fort Lauderdale. Diese Fahrt nimmt einfach kein Ende. 200 Kilometer lang immer geradeaus, nur ganz, ganz selten eine menschliche Siedlung. Aufgrund der derzeit schlechten Wetterlage habe ich die Reiseroute etwas umgestellt und den Ausflug in die Everglades und nach Key West um einige Tage verschoben.
In Fort Lauderdale lande ich im Best Western Oceanside Inn. Nach dem Check in nehme ich ein Bad im Pool und gehe ins nahegelegene Bahia Cabana Steakhouse. Hier hab ich einen wundervollen Blick auf die Kanaele mit allen Yachten bei Nacht. |
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| 22:00 Uhr |
Bett |
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| Motel: |
Best Western Oceanside Inn |
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Quelle: Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors, powered by MapSurfer.NET Kartenmaterial: OpenStreetMap, Routenerstellung mit OpenRouteService, Lizenz CC BY-SA 4.0 |
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Freitag, 20.10.1995 (Tag 12) |
| 05:00 Uhr |
Aufstehen, Check out |
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| 05:30 Uhr |
Ich werde vom Airport Shuttle Service am Hotel abgeholt und zum Hafen gebracht. Hier wartet mein Kreuzfahrtschiff, die Sea Escape. |
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| 07:15 Uhr |
Ich lege ab in Richtung Bahamas. Entfernung nach Freeport Grand Bahama gut 120 km, Fahrzeit etwa vier Stunden. An Bord gibt es leider nur ein maessiges Fruehstueck. |
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| 08:30 Uhr |
Eine Seefahrt, die ist lustig ....... - wer dieses Lied erfunden hat, ist nie bei rauher See mit dem Schiff unterwegs gewesen. Die Haelfte aller Passagiere ist seekrank und kuebelt ununterbrochen. Mir geht es nicht viel besser. Erst nach einem Naetzchen an Deck fuehle ich mich wohler. Je naeher ich Grand Bahama komme, desto ruhiger wird die See und desto heisser wird es auch. |
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| 11:30 Uhr |
Ankunft im Hafen von Freeport - Grand Bahama und Fahrt mit einem Taxi zum Hotel, dem Lucayan Beach Ressort & Casino. Es ist das beste Hotel auf dieser Insel. Grosser Schreck am Anfang: Meine wirklich teueren Hotelgutscheine sind nicht da, werden mir aber dann nach einem Anruf bei der Reisegesellschaft zugefaxt.
Nach einem Bad im tuekisgruenen und badewannenwarmen (29°C), glasklaren Atlantik brate ich in der Sonne. Anschliessend miete ich mir einen Roller und erkunde beim Shopping ein wenig die Insel. Nach einem weiteren Sprung in den Atlantik gehe ich duschen, dann anschliessend bereits spaet am Abend ins Bett. |
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| Hotel: |
Lucayan Beach Ressort & Casino |
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Quelle: Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors, powered by MapSurfer.NET Kartenmaterial: OpenStreetMap, Routenerstellung mit OpenRouteService, Lizenz CC BY-SA 4.0 |
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Samstag, 21.10.1995 (Tag 13) |
| 09:00 Uhr |
Aufstehen, Fruehstueck |
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| 10:00 Uhr |
Ich geniesse die Sonne, den Strand und das herrlich warme Wasser. Der heutige Tag ist nur zum Relaxen gedacht. Ich leiste mir sogar den Luxus eines Mittagsschlafes. Im glasklaren Wasser schwimmt ein junger Stachelrochen (1/2 Meter Durchmesser) nur knapp an mir vorbei.
Wirklich putzig sind die Eidechsen auf den Bahamas, Babydinos genannt, die ihren Schwanz so aufstellen, als waeren sie Skorpione. Ein wirklich ungewohnter Anblick ist der Linksverkehr. Ansonsten brate ich heute wirklich den ganzen Tag nur in der Sonne.
Ich habe aber ein Problem: auf Freeport Grand Bahama sind die Briefmarken ausgegangen, also kann ich meine Postkarten erst von Florida aus abschicken. |
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| Hotel: |
Lucayan Beach Ressort & Casino |
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Sonntag, 22.10.1995 (Tag 14) |
| 08:30 Uhr |
Aufstehen, Fruehstueck |
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| 09:00 Uhr |
Ich knall mich noch einmal an den Strand in die Sonne. |
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| 11:30 Uhr |
Check out; Fahrt mit dem Taxi zum Hafen. Rueckfahrt mit der Scandinavien Dawn / Seaescape zum Port Everglades in Fort Lauderdale. |
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| 21:30 Uhr |
Ankunft, Shuttlebus wieder zurueck zum Best Western Oceanside Inn. Check in, duschen, Bett. |
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| Motel: |
Best Western Oceanside Inn |
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Quelle: Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors, powered by MapSurfer.NET Kartenmaterial: OpenStreetMap, Routenerstellung mit OpenRouteService, Lizenz CC BY-SA 4.0 |
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Montag, 23.10.1995 (Tag 15) |
| 09:00 Uhr |
Aufstehen, Fruehstueck, Check out. |
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| 10:00 Uhr |
Typisch Amerikaner: Jede Stadt hat eine Mall. Das ist ein Einkaufszentrum aehnlich dem Donaueinkaufszentrum in Regensburg. Der Portier sagt, die grosse Sawgrass Mill liegt am Sunset Boulevard, nicht weit von hier. Ich fahr und fahr, bis nach etwa 15 Kilometern und 45 Minuten Fahrzeit ein Schild auf die Mall weist. Mich trifft der Schlag. 250 Geschaefte auf einer Strasse von ca. zwei Kilometer Laenge. Wie eine Stadt. Irre. |
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| 13:00 Uhr |
Ich verlasse schweren Herzens Fort Lauderdale auf der 817 in suedlicher Richtung, fahr auf der 9 durch Miami auf dem Highway 1 bis Homestead. Hier esse ich um |
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| 15:30 Uhr |
zu Mittag. Durch einen Fehler des Kellners haette ich fast die teuerste Pizza der Welt gegessen (580,00 $). Dann gehts weiter auf die Florida Keys. Paradiesisch schoene Inseln verbunden durch teilweise endlos lange Bruecken (die laengste ist die Seven Mile Bridge mit 11 km Laenge). Auf dem Highway 1 fahre ich dem wunderschoenen Sonnenuntergang entgegen bis zum Holiday Inn in Key West. Ein teures Pflaster. |
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| 19:00 Uhr |
Check in, Bad im herrlich warmen Pool, Bett |
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| Motel: |
Holiday Inn in Key West |
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Quelle: Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors, powered by MapSurfer.NET Kartenmaterial: OpenStreetMap, Routenerstellung mit OpenRouteService, Lizenz CC BY-SA 4.0 |
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