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  Soak up the sun 2022 - Teil 3

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Sonntag, 30.10.2022 (Tag 8) - Tarpons, Pelicans & Deers

 

Bereits um viertel vor acht Uhr morgens sind wir on the road again. Das Fruehstueck im Best Western war prima, wir haben nichts auszusetzen – ausser vielleicht, dass es richtig voll war. Aber wir haben einen Platz bekommen, unsere Waffeln gefuttert und dann ausgecheckt.

 

Gerade waren wir noch an der Tankstelle, denn in der amerikanischen Powerball-Lotterie gibt es derzeit einen Rekord-Jackpot. Ein schlappe Milliarde Dollar kann man da gewinnen – da muessen wir doch mitmachen, oder?

 

Eine Zufalls-Zahlenreihe kostet zwei Dollar, zahlen kann man nur Cash. Und das im Land der Kreditkarten… naja. Wir nehmen mal fuenf so Zahlenreihen und ueberlegen auf unserem Weg in Richtung Key Largo, was wir mit einer Milliarde Dollar so anfangen wuerden. Ein hurricanesicheres Haus auf den Keys waere bei der Summe wohl die erste groessere Investition…

 
 

 

Im Gegensatz zu unserem letzten Besuch auf den Keys 2019 haben wir heute fuer die Fahrt richtig viel Zeit. Bereits um zehn vor halb neun sind wir auf Key Largo und zehn Minuten spaeter stoppen wir bei Publix fuer einen schnellen Einkauf. Kurz nach neun Uhr steht bereits der naechste Halt an: dieses mal bei bei Starbucks, an dem wir eigentlich immer stoppen, wenn wir nach Key West fahren. Traditionen soll man ja pflegen…

 
   

   

 

Wir cruisen ganz gemuetlich den Overseas Highway hinunter und stoppen um viertel vor zehn am Midway Kaffee, in dem es richtig voll ist. Innen sowieso, aber auch hier draussen sitzen eine Menge Leute beim Fruehstueck. Egal – da wir unseren Cappu ja erst vor einer dreiviertel Stunde hatten, muessen wir sowieso nicht unbedingt wieder hinein. Wir waren ja bereits 2019 auf einen kurzen Besuch hier.

 
   

   

 

Nur fuenfzehn Minuten spaeter erreichen wir das Lower Matecumbe Key und damit den Ort Islamorada. Direkt neben dem Overseas Highway befindet sich Robbie‘s Marina und die wollen wir uns mal etwas naeher ansehen. Man kann hier Kanu oder Kajak fahren, Jetski’s mieten oder auch ein Boot chartern.

 
   

   

   
   
   

 

Auf der anderen Seite der Insel gibt es Mangroven und hier leben tatsaechlich Krokodile, Manatees, Haie und Delfine. Natuerlich gibt es auch viele Pelikane und – der eigentliche Grund fuer unseren Stop – Tarpune. Beim Tarpon Feeding muss man gut aufpassen, denn die riesigen Fische schnappen dermassen gierig nach dem Futter, dass sie teilweise sogar meine ganze Hand im Maul haben.

 

Doppelt schwierig ist das Ganze, weil die Pelikane wie wild auf die Futterfische sind und staendig versuchen, auch etwas abzubekommen. Den einen oder anderen Fisch haben sie mir tatsaechlich geklaut, obwohl Michael und andere Besucher versucht haben, mich vor den Fischdieben zu schuetzen. Das war richtig klasse und hat echt Spass gemacht.

 
   

   

 
   
   

   
   
   
   
   

 

Im Anschluss bummeln wir auf den Stegen umher, denn sogar hier sind manchmal Krokodile, Manatees oder Haie zu sehen. Heute aber leider nicht und so fahren wir nach einem kurzen Besuch der Souvenirshops gegen elf Uhr weiter.

 
 

   

   
   
   

 

Eine Slideshow zu Robbie's Marina auf dem Lower Matecumbe Key von Islamorada mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Etwa zehn Minuten spaeter erreichen wir schon Anne’s Beach und auch hier ist es bei uns mittlerweile Tradition, einen kurzen Stop einzulegen. Das Wasser ist herrlich und da wir fast alleine hier sind, beschliessen wir, schnell mal ins Wasser zu springen. Es ist wunderbar warm und so seicht, dass man hier ewig weit hineinlaufen koennte. Klasse!

 

   
   

   

   

 

Schraeg gegenueber von Anne’s Beach auf einem grossen Parkplatz sehen wir einige Leguane rumflitzen und so muessen wir gleich nochmal anhalten. Allerdings sind die ziemlich flink, sodass wir kaum einen erwischen.

 
   

 

 

Als wir kurz darauf Duck Key erreichen, verlassen wir den Overseas Highway und sehen uns die Haeuser auf dieser netten kleinen Insel an. Ja, mit einer Milliarde Dollar kann man es sich hier sicher gemuetlich machen…

 
   

   

   

 

Ein Stueck weiter sehen wir uns den Coco Plum Beach an, der – ebenso wie der Sombrero Beach – zu Marathon gehoert. Auch hier legen wir einen kleinen Stop ein, dann aber geht es um kurz nach zwei Uhr ueber die Seven Mile Bridge weiter in Richtung Key West.

 
   

   

   
   
   
   
   

 

Die Old Seven Mile Bridge ist mittlerweile bis Pigeon Key restauriert und wird sogar von einer kleinen Bahn befahren, die Besucher zu Pigeon Key bringt. Kommt auf die Bucket List! Man kann aber auch laufen oder sich Fahrraeder mieten.

 

Von der Seven Mile Bridge hat man einen guten Blick auf die alte Brücke und zu einem einzigen Baum, der dort auf dem Beton gewachsen ist. Er hat sogar einen Namen: Fred the tree!

 
   

  Fred the tree

 

Auf Big Pine Key biegen wir rechts ab auf den Key Deer Blvd, wo wir uns etwas Zeit nehmen wollen, um endlich mal ein Key Deer vor die Linse zu bekommen. Wir haben fast bei jedem Besuch des National Key Deer Refuge’s ein Key Deer gesehen, aber gute Fotos konnten wir bisher nie machen. Das soll heute anders werden, meint Michael.

 

Ganz langsam, fast im Schritttempo, fahren wir den Key Deer Blvd bis zum Ende, drehen dort um und fahren fast noch langsamer wieder zurueck. Ich sage gerade zu Michael: „Du glaubst doch nicht im Ernst, dass wir aus dem Auto heraus ein Key Deer…“. In diesem Moment stoppt er unseren SUV und sieht gebannt zum Gebuesch neben mir.

 

Jetzt sehe ich es auch: ein Key Deer steht direkt am Rand der Strasse im Gebuesch. Ja Wahnsinn – damit haette ich jetzt nicht gerechnet. Wir koennen eine ganze Reihe von Fotos machen, erst vom Auto, dann steigt Michael aus und kann da auch noch ein paar Bilder knipsen. Da ist bestimmt was Vernuenftiges dabei. Unglaublich, was wir in diesem Jahr fuer ein Glueck haben. Es sind sogar zwei Deers, ein weibliches und ein maennliches – wahrscheinlich ein Paerchen.

 
   

   

   
   

 

Um kurz vor drei Uhr stoppen wir am Florida Keys National Wildlife Refuges Nature Center, das gleichzeitig auch das Visitor Center fuer das National Key Deer Refuge ist. Doch leider hat es wieder mal geschlossen. Na – egal, dann fahren wir eben ohne Besuch hier weiter.

 
   

   

 

Eine knappe dreiviertel Stunde spaeter erreichen wir schliesslich Key West, wo wir um kurz nach vier Uhr im Best Western Hibiscus einchecken. Damit haben wir bei allen fuenf Besuchen von Key West seit 2009 in einem anderen Motel, Hotel oder Bed and Breakfast gewohnt.

 

Wir waeren gerne wieder ins Avalon gegangen, aber das kleine Bed and Breakfast an der Duval Street wurde zwischenzeitlich vom Southermost Beach Resort uebernommen und ist seitdem unbezahlbar.

 

Das Best Western liegt gegenueber dem Blue Marlin, in dem wir 2016 bereits waren. Wer nahe der Duval Street uebernachten moechte, kommt an einem der beiden Motels kaum vorbei. Das Blue Marlin ist in der Regel etwas guenstiger, das Best Western ist unserer Meinung nach aber die deutlich bessere Wahl.

 

Die Zimmer sind zwar auch im Blue Marlin gut, das Best Western ist aber dann doch noch eine ganze Ecke besser. Das Fruehstueck und der Pool haben uns im Blue Marlin nicht so ueberzeugt, hier im Best Western jedoch ist beides klasse. Sollten die Preise nicht auch hier explodieren – teuer ist es sowieso schon – dann wird das Best Western bei zukuenftigen Besuchen sicher wieder unsere Wahl werden.

 
   

Quelle: Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors, powered by MapSurfer.NET

Kartenmaterial: OpenStreetMap, Routenerstellung mit OpenRouteService, Lizenz CC BY-SA 4.0

   

   

 

Gegen halb fuenf Uhr springen wir erstmal in den Pool, der herrlich warm ist. Eigentlich fast schon zu warm, zum Abkuehlen ist er jedenfalls nicht geeignet. Dafuer aber koennte man sich ewig drin aufhalten, denn frieren duerfte man so schnell nicht in dieser Badewanne.

 
   

   

 

Nach einer schnellen Dusche geht es dann aber um kurz nach sechs auf die Duval Street und wir sind gespannt, was uns jetzt erwartet. Heute ist der letzte Tag des Fantasy Festes, das hier in Key West in der Regel in den letzten beiden Oktoberwochen stattfindet. Wir versuchen immer, dieses Event zu vermeiden, denn die Preise waehrend des Festivals sind noch einmal eine ganze Ecke hoeher als sowieso schon und fuer einige Bars muss man dann sogar Eintritt bezahlen.

 

Ausserdem sind viele der Teilnehmer manchmal mehr oder weniger nackt unterwegs, was jetzt nicht immer ein schoener Anblick sein muss. In diesem Jahr allerdings kommen wir um einen Tag Fantasy Fest nicht herum. Aber… es ist kaum mehr jemand unterwegs. Nur vereinzelt sehen wir noch Teilnehmer und auch die Bars sind wieder frei zugaenglich.

 
   

   

 

Unser erster Stop ist natuerlich das Hard Rock Cafe, wo wir zu Abend essen. Wir lieben dieses schnuckelige kleine Hard Rock Cafe in Key West einfach und wir werden sicher auch die naechsten Tage hier essen.

 
   

   

 

Im Anschluss geht es dann nur ein Haus weiter, denn nebenan liegt Fat Tuesday. Wir schnappen uns unsere Lieblings-Daiquiris und spazieren dann die Duval Street hinunter bis zum Hogs Breath Saloon, wo wir eine ganze Weile bleiben und der Live Musik zuhoeren.

 
 
   

 

Auch im Durty Harry’s verbringen wir einige Zeit und hoeren den Durtbags zu, die stellenweise richtig guten Rock spielen. Klasse! Im The Bull bleiben wir ebenfalls ein wenig und geniessen die Musik und die Atmosphaere, bevor wir uns schliesslich langsam wieder auf den Rueckweg zum Motel machen.

 
   

 

 

Die Betonung liegt auf langsam, denn im Willie T’s muessen wir natuerlich auch nochmal stoppen. Es ist bereits weit nach Mitternacht, als wir wieder im Best Western ankommen und hundemuede und ganz leicht angeschlagen in unser saubequemes Bett fallen. In dieses Motel gehen wir in Zukunft lieber doch nicht mehr, hier drehen sich naemlich die Betten irgendwie… Hicks!

 

   

 

 

 

 

  Hotel / Motel: Best Western Hibiscus Key West
    Fruehstueck: Ja              

 

    free WiFi: Ja   Temperatur:   31°C      
    Aussen-Pool: Ja   gefahrene Kilometer:   245 km

insgesamt:

  2.062 km
       
   

Bewertung:

Das Best Western Hibiscus punktet mit einer tollen Lage nahe der Duval Street und dem Southernmost Point, hat richtig schoene und geraeumige Zimmer und ein prima Fruehstueck. Im Innenhof ist der sehr grosse Pool, der bei unserem Aufenthalt warm wie eine Badewanne war. Wir waren mehr als zufrieden, im Vergleich zum Blue Marlin gegenueber die deutlich bessere Wahl - wenn auch in der Regel etwas teuerer als das Blue Marlin.

 

 

 

Montag, 31.10.2022 (Tag 9) - Fury Adventures

 

Heute bleibt der Wecker das erste Mal stumm, denn ab sofort eilt es nicht mehr. In Key West spielt es schliesslich keine Rolle, wann die Sonne untergeht, hier kann man auch nach Einbruch der Dunkelheit seine Zeit noch gut verbringen.

 

Das Fruehstueck ist wie erwartet lecker und da innen im Fruehstuecksraum viel los ist, essen wir draussen an den Tischen neben dem Pool. Nach dem Essen laufen wir schnell ums Eck zu A&M Rentals und leihen uns fuer heute und morgen zwei Fahrraeder aus. Das machen wir ja mittlerweile immer, wenn wir hier sind. Mit dem Fahrrad ist der Radius einfach groesser als zu Fuss und auf das Auto kann man in Key West gut verzichten. Zumindest in dem Bereich, in dem wir immer unterwegs sind.

 

Es ist schon fast zehn Uhr vormittags, als wir losradeln und zunaechst zum Southernmost Point fahren. Hier stehen um diese Uhrzeit erwartungsgemaess Unmengen an Menschen, sodass wir nur einen Blick in den danebenliegenden Souvenirshop werfen und dann gleich weiterradeln.

 

Wie fast bei jedem Besuch von Key West stehen wir kurz darauf vor dem Leuchtturm und danach vor dem Hemingway House und ueberlegen, ob wir diese beiden Punkte in diesem Jahr mal besichtigen wollen. Doch wie bisher auch entscheiden wir uns wieder mal, das auf eine der naechsten Reisen zu verschieben.

 

Beim End of the rainbow Schild an dem grossen Kapok Tree muessen wir aber wieder stoppen und ein paar Fotos machen. Natuerlich auch beim Mile Marker 0, wo der Overseas Highway offiziell endet. Auch hier gibt es natuerlich Souvenirshops, wo wir einen kurzen Blick hineinwerfen, bevor wir wieder zurueck zur Duval Street radeln.

 
   

 

An einem Stand von Fury Water Adventures halten wir und buchen wie immer in Key West einen Parasailing Trip. Dafuer bekommen wir als kleines Geschenk zwei Coupons fuer Fat Tuesday – zwei Daiquiris zum Preis von einem! Cool – das macht das Parasailing gleich nochmal etwas guenstiger.

 

Ich frage Michael, was jetzt eigentlich mit Jetskifahren ist, denn das machen wir doch auch immer hier und es waere wirklich schade, wenn wir das in diesem Jahr streichen wuerden. Denn das macht schon immer wahnsinnig viel Spass. Michael meint, er wollte nichts sagen, weil der Dollarkurs ja so unguenstig ist und der Urlaub sowieso schon recht teuer werden duerfte.

 

Der Fury-Mitarbeiter schaltet sich dazu natuerlich gleich in unser Gespraech ein und meint, in Kombination mit einer Jetski Tour muessten wir fuers Parasailing nur eine Person zahlen, also halber Preis. Daraufhin meint Michael, wenn er noch ein paar Fat Tuesday Coupons draufpackt, haetten wir einen Deal.

 

Der Mitarbeiter grinst und drueckt uns einen ganzen Stapel Coupons in die Hand. Ja Wahnsinn - wenn wir etwas mehr Zeit in Key West haetten, koennten wir damit die Jetski-Tour ja locker wieder reinsaufen…

 

      

Na gut, damit steht fest, dass wir heute wieder mal beides machen werden. Um kurz nach zwoelf Uhr sollen wir am Hafen sein, denn es gibt sowohl beim Parasailing als auch beim Jetski fahren immer einiges an Papierkram auszufuellen.

 

Nach einem kleinen Umweg ueber den Mallory Square und Harbor Walk fahren wir nochmal zurueck zum Motel, bringen ein paar Kleinigkeiten aus den Souvenirshops aufs Zimmer und nehmen unsere Handtuecher mit. Schliesslich wird man sowohl beim Parasailing als auch beim Jetski in der Regel etwas nass.

 
   

   

   
   
   

 

Puenktlich um ein Uhr mittags starten wir dann zum Parasailing, das wie immer ein richtig tolles Erlebnis ist. Klar – sonst wuerden wir es ja nicht immer wieder machen…

 

Da wir in diesem Jahr auf unsere Pocket-Kamera verzichtet haben und entweder mit der grossen Bridge-Kamera oder den Smartphones fotografieren, haben wir nun ein kleines Problem. Die Pocket-Kamera haette eine Schlaufe, die man ums Handgelenk legt, damit die Kamera nicht versehentlich ins Wasser fallen kann. Das haben unsere Smartphones leider nicht und die grosse Panasonic ist uns definitiv zu teuer, um sie eventuell nass werden zu lassen.

 

Mist – daran hatten wir nicht gedacht. Naja – da wir ja schon mehrfach beim Parasailing und Jetskifahren waren, muss es eben nun auch mal ohne knipsen gehen. Dafuer kaufen wir aber dann wieder die Fotos, die Fury von uns macht – dann haben wir wenigstens etwas.

 
   

 

 

   
   

 

 
   

   

 

 

Auf dem Rueckweg kommen wir relativ nahe an Sunset Key vorbei und koennen die Haeuser ganz gut aus der Naehe bewundern. Mit der Milliarde Gewinn koennten wir uns ja sogar hier ne Huette leisten - die kosten schliesslich nur laeppische zweistellige Millionenbetraege, also bloss Taschengeld...

 

 

 

Gleich im Anschluss ans Parasailing startet die Jetski Tour, ausser uns sind vier weitere Jetskis gebucht und jagen nun hinter dem Guide her, der es ganz schoen krachen laesst. Beim ersten Stop moechte er die Reihenfolge der Teilnehmer aendern, denn damit alle Spass haben, sollten die schnellsten direkt hinter ihm fahren und die langsamsten am Ende.

 

Auf die Frage, wer sich zutraut, direkt hinter ihm zu fahren, hebt Michael als einziger die Hand und wird daraufhin als erster in unserer Gruppe hinter dem Guide herfahren. Das bedeutet, permanent Vollgas mit 42 bis 43 Miles per hour, was fast 70 km/h entspricht. Ich sehe Michael sogar von hinten an, wie viel Spass er jetzt wieder hat. Es ist aber auch klasse, das koennten wir wirklich fast jeden Tag machen…

 

Wie immer fuehrt die Tour einmal um Key West herum, auch an unserer beruehmten Sandbank stoppen wir wieder. Auch dieses Mal ist das Wasser im Golf von Mexico deutlich ruhiger als auf der anderen Seite im Atlantik. Aber ganz so wild wie 2019 ist es dann doch nicht.

 

Nahe Sunset Key kurz vor Ende der Tour schwimmen noch ein paar Delfine ganz nah bei unseren Jetskis vorbei. Wir koennen sie eine ganze Weile beobachten, bevor wir wieder zurueck zum Hafen fahren und unsere Tour beenden muessen. Schade, die 90 Minuten vergehen einfach immer viel zu schnell.

 
   

   

   
   
   
   

 

Eine Slideshow zu unserer Jetski Tour und dem Parasailing mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Kurz nach vier sind wir wieder bei den Fahrraedern und radeln zum Best Western zurueck. Jetzt springen wir erstmal in den Pool und relaxen ein wenig auf den Liegen. Dann aber bekommen wir langsam Hunger und machen uns nach einer Dusche wieder auf den Weg zum Hard Rock Cafe.

 

Es ist bereits wieder kurz nach sieben Uhr abends, als wir ankommen und unser Essen bestellen. Ich nehme heute mal das Pulled Pork und Michael ein New York Strip Steak, was beides richtig richtig lecker schmeckt.

 
   

   

 

Danach holen wir uns bei Fat Tuesday unseren Daiquiri und tatsaechlich zahlen wir fuer den Refill unserer Souvenirbecher mit dem Coupon nur den halben Preis. Natuerlich dieses Mal ohne Shot. Da werden wir heute wohl auf Getraenke in den anderen Bars verzichten und lieber nochmal bei Fat Tuesday nachfuellen…

 

Erster Stop ist wie bereits gestern Hogs Breath, wo wir wieder eine ganze Weile der Band zuhoeren. Dann geht’s weiter zu Durty Harry’s, doch hier gefaellt uns die Livemusik heute nicht so gut. Im Tiki House allerdings spielt eine Frau nur mit ihrer Gitarre als Alleinunterhalterin, und die macht richtig gute Muke.

 

 

Als unser Becher leer ist, holen wir uns nochmal ein Refill zum halben Preis und laufen dann wieder zurueck zum Tiki House, denn auch in The Bull ist die Musik heute eher nicht so unser Geschmack.

 

Nachdem wir eine ganze Weile im Tiki House waren und sich unser Daiquiri schliesslich dem Ende entgegen neigt, machen wir uns langsam auf den Rueckweg. Bei Irish Kevin’s halten wir aber auch noch an und hoeren ebenfalls eine Zeitlang dem Saenger zu, bevor wir endgueltig zum Best Western aufbrechen. Allerdings haben wir die Entfernung etwas unterschaetzt, denn mit jedem Schritt wird das Verlangen nach einem Restroom bei uns beiden immer groesser.

 

Nach etwas mehr als der Haelfte des Weges kommt der Viva Saloon und da muessen wir jetzt dringend noch einen Stop einlegen. Naja, dann bleibt uns eben nichts Anderes uebrig, als an der Bar nochmal eine Kleinigkeit zu trinken – gibt schlimmeres…

 

 

Wieder ist es nach Mitternacht, als wir zurueck auf unserem Zimmer sind und muede in unser Bett fallen. Wie immer hatten wir einen richtig tollen Tag hier und freuen uns auf morgen. Leider ist das dann schon wieder der letzte Tag in Key West, bevor es uebermorgen zurueck nach Miami geht. Schoener Mist! Wir muessen wirklich mal einen laengeren Aufenthalt in Key West planen…

 

 

  Hotel / Motel: Best Western Hibiscus Key West
    Fruehstueck: Ja              

 

    free WiFi: Ja   Temperatur:   31°C      
    Aussen-Pool: Ja   gefahrene Kilometer:   0 km

insgesamt:

  2.062 km
       
   

Bewertung:

Das Best Western Hibiscus punktet mit einer tollen Lage nahe der Duval Street und dem Southernmost Point, hat richtig schoene und geraeumige Zimmer und ein prima Fruehstueck. Im Innenhof ist der sehr grosse Pool, der bei unserem Aufenthalt warm wie eine Badewanne war. Wir waren mehr als zufrieden, im Vergleich zum Blue Marlin gegenueber die deutlich bessere Wahl - wenn auch in der Regel etwas teuerer als das Blue Marlin.

 

 

 

Dienstag, 01.11.2022 (Tag 10) - Beach Time

 

Auch heute goennen wir uns den Luxus, auf den Wecker zu verzichten. Ab heute beginnt naemlich ganz offiziell die Relax-Time.

 

Wie auch meistens im Suedwesten lassen wir den Urlaub mit eher ruhigen und lockeren Tagen ausklingen. Dort sind es am Ende noch ein paar Tage Las Vegas, hier normalerweise Beach.

 

Nach dem Fruehstueck radeln wir aber zunaechst noch einmal durch Key West. Ein festes Ziel haben wir eigentlich nicht, aber baden wollen wir dann erst gegen Mittag gehen, wenn es richtig heiss geworden ist.

 

Ueber den Friedhof, wo wir dieses Mal nicht anhalten, fahren wir zur Flagler Station. Nach ein wenig Bummeln geht es weiter zur Waterfront Brewery und schliesslich zum Simonton Beach. Der gefaellt uns jetzt nicht so besonders, aber damit haben wir sowieso schon gerechnet. Baden wollen wir woanders.

 
   

   

   
   
   

 

Wir schieben unsere Fahrraeder wieder ueber den Harbour Walk und besuchen nach einem kurzen Stop bei Ron Jon Surf Shop noch einmal die Souvenirshops am Mallory Square. Auch hier spazieren wir wieder ganz gemuetlich durch die Geschaefte, bevor wir uns noch schnell die Carnival Glory ansehen, die heute hier im Hafen festgemacht hat.

 
   

   

   
   
   
 
   
   

 

Um kurz vor halb zwoelf sind wir dann zurueck im Motel, packen unsere Badesachen ein und radeln anschliessend zum Fort Zachary Taylor Beach. Doch bevor wir ins Wasser springen, staerken wir uns erstmal am Imbiss.

 

Doch dann geht es erst einmal ins Wasser. Der Strand an dieser Stelle ist leider etwas steinig, sodass uns die Fuesse manchmal doch ein wenig schmerzen, wenn wir wieder mal auf einen spitzen Stein treten. Aber das Wasser ist trotzdem herrlich.

 
 
 
 

   

   

 

Nachdem wir wieder halbwegs trocken sind, verlassen wir diesen Strand, den wir mittlerweile ja schon sehr gut kennen. Es war nun schon mindestens das dritte Mal, dass wir hier zum Baden waren. Heute allerdings wollen wir uns noch einen weiteren Strand ansehen, und den kennen wir tatsaechlich noch gar nicht.

 

Um kurz vor halb drei erreichen wir den Clarence S. Higgs Memorial Beach oder kurz Higgs Beach. Von unserem Motel ist man mit dem Fahrrad in weniger als fuenf Minuten an diesem Strand und der begeistert uns auf Anhieb.

 

Der Strandabschnitt ist zwar nicht sonderlich gross, dafuer ist es aber ein reiner Sandstrand. Im Wasser geht es ganz seicht ins Meer hinein, man kann hier wirklich ewig weit hinauslaufen und ist gerade einmal huefthoch im Wasser. Durch die geringe Wassertiefe ist das Meer an dieser Stelle nochmal deutlich waermer als am Fort Zachary Taylor Beach.

 
   

   

 

Das wird bei kuenftigen Besuchen von Key West ganz sicher unser neuer Badespot werden. Immer vorausgesetzt, wir koennen wieder im Best Western oder Blue Marlin uebernachten. Einfach klasse hier, da braucht man in Miami Beach vom Hotel zu Fuss ja laenger zum Strand als hier mit dem Fahrrad.

 

Wir planschen eine ganze Zeit im Wasser, bevor wir wieder zum Motel zurueckfahren. Nach einer Dusche radeln wieder zurueck zum Mallory Square, wo wir uns gegen sechs Uhr einen Platz zum Sunset suchen. Das darf bei einem Besuch von Key West schliesslich auf keinen Fall fehlen, auch wenn wir das ja schon mehrfach erleben durften.

 

Die Atmosphaere ist einfach etwas Besonderes, nicht umsonst ist die Sunset Celebration von Key West fuer viele ein Highlight. Und der Sonnenuntergang gilt ja hier sowieso als einer der schoensten der Welt.

 
   

   

   
   
   
   
   
   

 

Um viertel vor sieben ist dann auch schon wieder alles vorbei. Wir steigen wieder auf unsere Fahrraeder, die wir nun wieder zum Verleiher zurueckbringen. Danach spazieren wir ueber die Duval Street wie immer zum Hard Rock Cafe und essen zu Abend. Heute begnuegen wir uns mal mit einem Chicken Caesar Salad mit French Fries dazu – und auch davon werden wir pappsatt.

 

Noch einmal goennen wir uns einen 190 Octane und einen Strawberry Daiquiri zum halben Preis, doch da wir ja morgen frueh wieder Auto fahren muessen, wollen wir heute eigentlich nicht ganz so spaet zurueck zum Motel.

 

Andererseits faellt uns der Abschied von Key West auch dieses Mal wieder unglaublich schwer, so beschliessen wir, den Wecker morgen erneut ausgeschaltet zu lassen und den letzten Abend nochmal zu geniessen.

 

So ziehen wir auch heute von Kneipe zu Kneipe und hoeren ein letztes Mal den Bands zu, bevor wir gegen Mitternacht muede in unser Bett fallen.

   
 

Eine Slideshow zu Key West mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Da wir ja schon sehr oft in Key West waren und diese kleine Stadt ganz besonders in unser Herz geschlossen haben, haben wir eine eigene Key West Seite gebastelt. Hier haben wir viele Infos rund um Key West zusammengetragen und alle unsere Reiseberichte und Slideshows verlinkt. Viel Spass beim stoebern. *klick*

 

 

  Hotel / Motel: Best Western Hibiscus Key West
    Fruehstueck: Ja              

 

    free WiFi: Ja   Temperatur:   31°C      
    Aussen-Pool: Ja   gefahrene Kilometer:   0 km

insgesamt:

  2.062 km
       
   

Bewertung:

Das Best Western Hibiscus punktet mit einer tollen Lage nahe der Duval Street und dem Southernmost Point, hat richtig schoene und geraeumige Zimmer und ein prima Fruehstueck. Im Innenhof ist der sehr grosse Pool, der bei unserem Aufenthalt warm wie eine Badewanne war. Wir waren mehr als zufrieden, im Vergleich zum Blue Marlin gegenueber die deutlich bessere Wahl - wenn auch in der Regel etwas teuerer als das Blue Marlin.

 

 

 

Mittwoch, 02.11.2022 (Tag 11) - ......

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

  Hotel / Motel: Avalon Hotel Miami Beach
    Fruehstueck: Ja              

 

    free WiFi: Ja   Temperatur:   33°C      
    Aussen-Pool: Nein   gefahrene Kilometer:   266 km

insgesamt:

  2.327 km
       
   

Bewertung:

Auch in diesem Hotel waren wir bereits - und wir wollten unbedingt wieder her. Auch wenn die Zimmer etwas aelter sind, ist alles absolut sauber und gepflegt. Die Lage ist sowieso unschlagbar.

 

 

 

Donnerstag, 03.11.2022 (Tag 12) - ......

 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

  Hotel / Motel: Avalon Hotel Miami Beach
    Fruehstueck: Ja              

 

    free WiFi: Ja   Temperatur:   32°C      
    Aussen-Pool: Nein   gefahrene Kilometer:   27 km

insgesamt:

  2.354 km
       
   

Bewertung:

Auch in diesem Hotel waren wir bereits - und wir wollten unbedingt wieder her. Auch wenn die Zimmer etwas aelter sind, ist alles absolut sauber und gepflegt. Die Lage ist sowieso unschlagbar.

 

 

 

Freitag, 04.11.2022 (Tag 13) - ......

 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teil 1Teil 2Teil 3

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