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  Happy Vegas Trip 2024 - Teil 5

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Mittwoch, 08.05.2024 (Tag 13) - Walking the Strip

 

Wie auch gestern stehen wir heute etwas spaeter auf, fruehstuecken nur eine Kleinigkeit und bummeln dann ein wenig durch unser Hotel. Gegen elf Uhr treffen wir uns ein letztes Mal mit Hugh zum Lunch.

Today:

   

M&M's World und World of Coca Cola

 

Bellagio Conservatory & Botanical Garden

 

Ole Red

 

 

Noch einmal futtern wir in Diablo’s Cantina im Luxor die leckeren Chicken Quesadillas, dann aber muessen wir unseren Freund zum bestellten Uber bringen.

 

Sein Flieger zurueck nach Phoenix geht am fruehen Nachmittag, so muessen wir uns nun leider verabschieden. Aber wir sind uns sicher, dass wir uns auch bei unserem naechsten Las Vegas Besuch wiedersehen werden.

 

Nach der Abreise von Hugh wollen wir heute die Punkte nachholen, die wir in den letzten Tagen nicht besuchen konnten. So beginnen wir erstmal mit einem Spaziergang zum MGM. Wir koennen noch einmal einen letzten Blick auf das Tropicana werden, mit dessen Abriss mittlerweile begonnen wurde. Sollten wir naechstes Jahr wieder hier sein, wird das Hotel verschwunden sein.

 
   

 

 

Ich moechte natuerlich schon aus Tradition einen Besuch in M&Ms World, so wird das unser naechster Stop. Danach geht es weiter zu World of Coca Cola, da waren wir ja auch noch nicht in diesem Jahr.

 
   

   

 

 

 

 

 
   

   

 

Als wir dort ausgebummelt haben, laufen wir hinueber zum Park MGM. Wir schlendern durch das Hotel und folgen den Schildern zur Tram in Richtung Bellagio. Allerdings fahren wir nur eine Station, bereits bei The Shops at Crystals steigen wir wieder aus und laufen das allererste Mal ueberhaupt in das Aria hinein. Normalerweise halten wir uns immer direkt am Strip auf, aber einmal etwas weiter hinten koennen wir mal verschmerzen.

 
 

   

   

 

 

 

 

 

 

Von hier folgen wir nun den Schildern zum Vdara, in dem wir ebenfalls noch nie gewesen sind. Ganz ehrlich – ist auch nix fuer uns! Wie das Aria auch spricht es eher das Publikum mit deutlich dickerem Geldbeutel als dem unserem an. Weiter geht’s zum Cosmopolitan, denn mir fehlt ja noch eines unserer jaehrlichen Souvenir-Fotos. Ein Schuh-Foto muss eigentlich immer sein… 

 
 
   

   

 

 

 

"Schuh-Fotos" oben aus dem Jahr 2024

Flashback 2022

Flashback 2019

   

Flashback 2023

Flashback 2015

 

Naechster Punkt auf unserer heutigen Tagesordnung ist Bellagio Conservatory and Botanical Gardens. Die Fruehlingsdeko in diesem Jahr hat das Motto Tea & Tulips und ist wie immer gut gelungen, wenngleich auch ein klein wenig kitschig. Aber das muss eben so sein hier in Las Vegas.

 

 
   

 

 

 

 

 
   

   

   

 

 

 

Eine Slideshow zum Bellagio Conservatory und einigen weiteren Fotos vom Bellagio in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Jetzt will ich aber unbedingt ins Ole Red, nachdem es an meinem Geburtstag ja leider nicht geklappt hat. Und siehe da – nachmittags um halb vier bekommen wir problemlos einen Platz an der Bar. Wir trinken etwas und hoeren der Live-Musik zu, die uns richtig gut gefaellt. Danach bummeln wir noch durch die oberen Etagen und sehen uns von hier auch die Fountains of Bellagio an.

 
   

   

   

 

 

 

 
   

   

   

   

   

   

 

Gegen viertel nach fuenf geht es wieder zurueck auf dem Strip. Eigentlich wollten wir gleich zum Dinner bleiben, aber da wir noch etwas frueh dran sind und die Tische sowieso alle besetzt waren, drehen wir noch eine Runde durchs Flamingo und laufen bis zum High Roller.

 
   

 

   

 

 

 

Um sechs sind wir dann wieder zurueck am Ole Red. Wir haben beschlossen, das Schicksal entscheiden zu lassen, ob wir hier essen oder nicht. Wenn wir nicht warten muessen und gleich einen Tisch bekommen, bleiben wir, ansonsten gehen wir woanders hin.

 

Und siehe da – vor uns stehen nur eine Handvoll Leute und wir bekommen Ruck Zuck einen Tisch zugewiesen. Die Live-Band ist nun eine andere, macht aber mindestens genauso gute Musik wie die am Nachmittag.

 

Nachdem wir uns mit leckeren Burgern kraeftig den Bauch vollgeschlagen haben und immer mehr Gaeste vor der Tuere stehen, bleiben wir dieses Mal nicht ganz so lange und verlassen das Ole Red bereits wieder um viertel vor sieben.

 
 
   

   

 

 

 

Nach einem kleinen Umweg ueber das Caesars Palace laufen wir nun wieder in die Miracle Mile Shops im Planet Hollywood und goennen uns einen 190 Octane von Fat Tuesday. Damit ausgeruestet geht es um kurz vor halb neun zu den Fountains of Bellagio, wo wir uns drei oder vier Wasserspiele ansehen.

 
   

   

   

 

 

 

 

 

Laenger wollen wir heute nicht bleiben, denn es ist doch wieder empfindlich frisch geworden. Das sind wir so gar nicht gewoehnt, im Sommer stehen wir hier immer bis Mitternacht in kurzer Hose und T-Shirt und schwitzen trotz Daiquiri wie die Hoelle. Naja – beim naechsten Mal wieder!

 

Um halb zehn geht es zurueck zu den Nine Fine Irishmen fuer einen letzten Jameson Whiskey, danach weiter an die Bar des Luxor fuer einen allerletzten Jack Daniels. Heute kommen wir ausnahmsweise tatsaechlich mal vor Mitternacht in unser Bett.

 

 

Auch 2024 haben wir wieder eine Slideshow fuer Las Vegas gebastelt. Unsere Eindruecke in einem etwas groesseren Format sind hier zu finden, allerdings ohne viele Fotos der Sphere oder des Bellagio, denn die haben ja eigene Slideshows spendiert bekommen.

 

 

  Hotel / Motel: Luxor Las Vegas
    Fruehstueck: Nein              

 

    free WiFi: Ja   Temperatur:   24 °C      
    Aussen-Pool: Ja   gefahrene Kilometer:   0 km

insgesamt:

  2.911 km
       
   

Bewertung:

Zum Luxor muessen wir wohl nichts mehr schreiben, denn mittlerweile waren wir schon so oft hier, da liegt es auf der Hand, dass es uns gefaellt.

 

 

 

Donnerstag, 09.05.2024 (Tag 14) - Bye bye Vegas

 

Auch heute goennen wir uns nochmal den Luxus, auszuschlafen. Dann geht es zum letzten Mal in diesem Urlaub zum Fruehstueck zu Johnny Rockets, bevor wir unsere Koffer packen und den Bellman rufen.

Today:

   

Peggy Sue's 50's Diner Yermo

 

Rancho Cucamonga: Outdoor World

 

 

Dieser laesst nicht lange auf sich warten. Er bringt unser Gepaeck zum Valet Parking, wo wir ebenfalls sehr zuegig unser Auto ausgehaendigt bekommen. Ganz witzig – sowohl den Bellman als auch den Mitarbeiter vom Valet Parking kennen wir vom letzten Jahr.

 

Gegen halb elf starten wir unsere Fahrt in Richtung Kalifornien. Nach einer halben Stunde stoppen wir allerdings bereits wieder, denn wir wollen unseren Ford Edge nochmals volltanken. In Jean, das an der Abzweigung nach Goodsprings liegt, befindet sich bei Terrible's Road House die weltgroesste Chevron-Tankstelle mit insgesamt 96 Zapfhaehnen. Hier waren wir vor ein paar Jahren schon mal auf unserem Tagesausflug mit der Harley.

 

 

Weitere 90 Minuten spaeter verlassen wir die Interstate 15 in der kleinen Ortschaft Yermo, die natuerlich laengst wieder in Kalifornien liegt. Bei den Seven Magic Mountains und in Baker haben wir heute nicht noch einmal gestoppt, beides kennen wir nun ja schon ziemlich gut.

 

Neu fuer uns ist Peggy Sue's 50's Diner, das wir aber schon lange besuchen wollen. Heute passt es endlich mal und zeitlich ist dieser Stop sogar ideal fuer einen leckeren Lunch. Peggy Sue's ist ein echtes Roadside Diner aus dem Jahr 1954 und es versprueht auch genau diese Atmosphaere. Richtig klasse. Wir lieben ja solche Locations, fuer die wir leider meistens viel zu wenig Zeit haben.

 

Heute aber bleiben wir wenigstens zum Lunch. Ein Tisch ist schnell gefunden und trotz des Hochbetriebs dauert es gar nicht mal so lange, bis wir unser Essen haben. Und das ist nicht nur richtig lecker, sondern sogar erstaunlich preiswert. Gefaellt uns!

 
   

   

 

 

 

 

 
   

   

   

 

 

 

Ein paar Meilen weiter kommt dann auch schon Barstow. Hier sind die Outlets at Barstow, die wir tatsaechlich noch nie besucht haben. Ich koennte noch eine Jeans brauchen und so stoppen wir fuer einen kurzen Besuch bei Levis. Leider finde ich heute nichts passendes, und unsere anderen Lieblingsgeschaefte gibt es hier nicht.

 

Es ist eben nur eine relativ kleine Outlet, die vor allem bei Asiaten sehr beliebt zu sein scheint. Gleich mehrere Busse haben vorhin hier gestoppt und Scharen von Touristen haben die Shops ueberflutet.

 
   

 

Macht nix, dann haben wir mehr Zeit fuer unseren naechsten Stop, der in einer Stadt mit dem klangvollen Namen Rancho Cucamonga liegt. Hier leben tatsaechlich fast 175.000 Menschen, doch den meisten Touristen wird der Name nicht viel sagen. Das duerfte sich aber moeglicherweise bald aendern, denn von hier soll die Hochgeschwindigkeits-Bahnverbindung Brightline West nach Las Vegas gebaut werden.

 

Rancho Cucamonga ist neben San Bernadino eine der oestlichsten Staedte im gesamten Grossraum Los Angeles, bis zum Los Angeles International Airport sind es von hier aber noch fast einhundert Kilometer. Die Stadt ist an das Metrolink S-Bahn-System angeschlossen, das fast den ganzen Grossraum L.A. miteinander verbindet. Im Prinzip ist Rancho Cucamonga von halb Suedkalifornien aus per Bahn erreichbar.

 

Das duerfte wohl auch der Grund sein, warum Brightline West hier beginnt. Der offizielle Baubeginn der Bahnstrecke war nur vier Tage vor unserem Reisebeginn, also am 22.04.2024. Nahezu die gesamte Strecke soll auf dem Mittelstreifen der Interstate 15 verlaufen. Fuer die 351 Kilometer lange Fahrt soll der Zug nur zwei Stunden und zehn Minuten benoetigen, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 mph oder 165 km/h bedeutet. Die Spitzengeschwindigkeit soll bei etwa 200 mph bzw. fast 330 km/h liegen.

 

Die Inbetriebnahme wird fuer das Jahr 2028 angepeilt, was angesichts der Laenge der Strecke ein ehrgeiziges Ziel zu sein scheint. Wir sind echt neugierig, ob das so klappen wird.

 

Um viertel vor vier stoppen wir bei Outdoor World. Hier waren wir in diesem Jahr noch gar nicht. Ein Besuch ist da fast schon Pflicht, denn dieser riesige Laden fasziniert uns immer wieder aufs Neue. Wir kaufen ein paar Kleinigkeiten, dann aber geht es weiter in Richtung Los Angeles Airport.

 
   

   

   

 

Erwartungsgemaess geraten wir direkt in die Rush Hour, sodass wir unser Hotel erst um halb sieben Uhr abends erreichen. Das La Quinta by Wyndham LAX ist eigentlich ein schoenes Hotel direkt am Airport. Eigentlich…

 

Die Zimmer sind wirklich schoen, da kann man sich nicht beschweren. Auch ein gutes Fruehstueck ist dabei. Der Preis fuer die Uebernachtung ist kein Schnaeppchen, aber auch nicht wirklich teuer.

 

Allerdings knoepft man uns 62 Dollar fuer das Parken im hoteleigenen Parkhaus ab, was erheblich mehr ist, als booking.com vorher mitgeteilt hatte. Das aergert uns ganz schoen, aber was will man machen. Anderswo parken geht nicht, denn die ganze Gegend hier ist richtig richtig uebel.

 

Bereits bei der Ankunft sehen wir im Parkhaus Junkies und Obdachlose. Den Aufzug ins Erdgeschoss koennen wir erstmal gar nicht nutzen, weil eine voellig abgerissene Gestalt auf dem Boden sitzt bzw. halb liegt und eine kalte Pizza futtert. Der Geruch im Aufzug ist extrem – und es ist nicht die Pizza. Im zweiten Anlauf koennen wir dann nach unten fahren mit unserem Gepaeck, was aber wirklich nur mit Luft anhalten geht.

 
   

   

   

 

Nachdem wir alles im Zimmer verstaut haben, wollen wir nochmal los. Das Navi fuehrt uns zu einem nahegelegenen Ralphs mitten in Inglewood. Die Kunden bestehen zu 99% aus Dunkelhaeutigen und Latinos, das eine Prozent Weisse sind wir.

 

Eigentlich stoert uns sowas nicht, wir haben da keinerlei Vorurteile. Allerdings gilt Inglewood als sehr gefaehrliches Pflaster mit einer Verbrechensrate, die gut 50% ueber dem landesweiten Durchschnitt liegt. So ganz wohl fuehlen wir uns nicht in unserer Haut, zumal es draussen mittlerweile dunkel geworden ist.

 

Aber nachdem wir die letzten Einkaeufe erledigt haben, kommen wir ohne Probleme zu unserem Auto und fahren zurueck zum Hotel. Nach einem schnellen Sub genau gegenueber von unserem Hotel wollen wir noch zur Tankstelle laufen, die zwei- oder dreihundert Meter entfernt liegt. Da wir auf diesem Streckenabschnitt bereits am Tag so einige zwielichtige Gestalten rumlungern sehen haben, fragen wir an der Rezeption, ob der kurze Spaziergang ueberhaupt gefahrlos moeglich ist.

 

Man sieht uns fast ein wenig verzweifelt an und meint dann, solange wir zusammen bleiben, sollten wir keine Probleme bekommen. Aber nur einer, besonders ich als Frau, darf jetzt im Dunkeln auf keinen Fall alleine raus. Na Bravo…

 

Zurueck auf dem Zimmer wird nur noch schnell geduscht, dann aber fallen wir muede in unser Bett. Und das ist wirklich richtig bequem.

 

Quelle: Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors, powered by MapSurfer.NET

Kartenmaterial: OpenStreetMap, Routenerstellung mit OpenRouteService, Lizenz CC BY-SA 4.0

 

 

  Hotel / Motel: La Quinta by Wyndham LAX
    Fruehstueck: Ja              

 

    free WiFi: Ja   Temperatur:   28 °C      
    Aussen-Pool: Nein   gefahrene Kilometer:   492 km

insgesamt:

  3.404 km
       
   

Bewertung:

Schoene Zimmer, gutes Fruehstueck, preislich im Prinzip im Rahmen - soweit wuerde das passen. Aber unverschaemt hohe Kosten fuer das Parken im Parkhaus und eine aktuell eher bedenkliche Umgebung sind der Grund, dass wir das Hotel leider nicht weiterempfehlen koennen.

 

 

 

Freitag, 10.05.2024 (Tag 15) - Take off

 

Der Wecker klingelt etwas spaeter als gewoehnlich, denn wir haben viel Zeit heute. Zuerst gehen wir gemuetlich fruehstuecken, dann springen wir noch einmal ins Auto und fahren zu Ralphs. Heute ist es ein anderer und der ist sogar etwas naeher als der von gestern.

Today:

   

Rueckgabe Mietwagen

 

Star Alliance Lounge Los Angeles

 

Abflug nach Muenchen

 

 

Nein, wir sind nicht shoppingsuechtig (gut, ein bisschen vielleicht), aber erstens haben wir gestern was vergessen, weswegen wir ja nochmal zur Tankstelle sind, und zweitens haben wir nach dem Packen gestern Abend festgestellt, dass im Koffer noch ein wenig Platz ist. Den koennen wir doch nicht herschenken…

   

 

Also schnell noch ein paar unserer Lieblingslebensmittel gekauft und dann geht’s auch schon wieder zurueck zum Hotel. Auf dem Weg dorthin tanken wir unsere Ford Edge ein letztes Mal voll und sind irgendwie froh, dass wir ihn heil wieder abgeben koennen. Noch ein Unfall und wir haetten wohl nie wieder nen Mietwagen bekommen…

 

Late Check out ist um zwoelf, so haben wir genuegend Zeit, in Ruhe zu duschen, die Einkaeufe in unsere Koffer zu quetschen und dann das Auto zu beladen. Puenktlich um zwoelf verlassen wir das La Quinta und fahren zu Alamo. Hier laeuft alles wie am Schnuerchen, wir geben das Auto ab und pruefen die Quittung. Null Dollar, so muss das sein.

 

Der Shuttle Bus zum Airport ist auch schon da und wir sind die ersten, die einsteigen duerfen. Der Fahrer, ein griesgraemig dreinblickender, etwas aelterer... hmm, vermutlich ein Mexikaner, bewegt sich nicht von seinem Sitz, als wir unsere Koffer in die Regale packen. Auch als eine Mutter mit einem Kinderwagen, in dem ein Kleinkind schlaeft, verzweifelt versucht, den Kinderwagen und ihr Gepaeck einzuladen, bleibt der Fahrer voellig unbeeindruckt sitzen. Das haben wir so auch noch nicht gesehen, die allermeisten Fahrer sind sehr hilfsbereit, weil sie natuerlich auf ein wenig Tip hoffen. Tip hat sich fuer den Typen hier jedenfalls erledigt.

 

Wir passieren mehrfach eine im Bau befindliche Bahnstrecke, die uns sehr an den MIA Mover in Miami erinnert. Zwischen unserem Hotel und dem Alamo Rental Car Center wird aktuell ein brandneues Rental Car Center gebaut, in dem dann alle Anbieter zu finden sein werden. Und dieser Komplex wird aehnlich wie in Miami mit einem kleinen Zug, einer Tram oder Monorail angebunden. Der sogenannte People Mover wird dann im zwei Minuten Takt Touristen vom Airport zum Rental Car Center bringen. Das insgesamt eine Milliarde teure Projekt soll 2025 fertig sein und in Betrieb gehen.

 

Damit sollte das Verkehrschaos am Airport eigentlich deutlich besser werden. Ausserdem waeren damit auch wortkarge und wenig hilfsbereite Busfahrer nicht mehr noetig. Denn auch beim Aussteigen sind unserem Fahrer, der bisher kein Wort gesagt und sich noch weniger bewegt hat, die Fahrgaeste egal. Hilfe gibt es keine. Trinkgeld natuerlich auch nicht. Wie gesagt - so ein Verhalten ist nicht die Regel, sondern die absolute Ausnahme. Bisher hatten wir fast immer freundliche und sehr hilfsbereite Busfahrer.

 

Quelle: Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors, powered by MapSurfer.NET

Kartenmaterial: OpenStreetMap, Routenerstellung mit OpenRouteService, Lizenz CC BY-SA 4.0

 

Nach dem Aussteigen besorgen wir uns zwei Luggage Carts und laufen zum Lufthansa Baggage drop. Der online check in gestern hat prima geklappt, so geht auch hier am Schalter alles relativ flott.

 

Unser Flug startet erst um zehn nach fuenf, wir haben also jede Menge Zeit. Nachdem beim Hinflug die Business Lounge gratis war, goennen wir uns beim Rueckflug auch nochmal die Lounge. Hier heisst sie Star Alliance Lounge Los Angeles und die ist riesig.

 

Es gibt jede Menge zu futtern und zu trinken und wir geniessen die ruhige Atmosphaere. Ein perfekter Abschluss fuer einen gelungenen und richtig tollen Birthday-Urlaub.

 

   

   

 

 

 

 

 

 

 

Das Boarding startet fast puenktlich, mit 15 Minuten Verspaetung legen wir schliesslich vom Gate ab. Bis zum Start vergehen nochmal 20 Minuten, dann verlassen wir den amerikanischen Boden.

 

Wir haben die gleichen Sitzplaetze wie auf dem Hinflug, allerdings ist es nicht das gleiche Flugzeug. Die Monitore sind kleiner und das ganze Infotainment System ist etwas aelter als im anderen A380. Uns ist das aber ziemlich egal, es ist ja sowieso ein Nachtflug.

 
   

   

   

 

 

 

 
   

   

 

Nach dem Erreichen der Reiseflughoehe wird noch ein Abendessen serviert, dann werden die Fenster abgedunkelt und es wird geschlafen. Naja – es wird versucht zu schlafen…

 
   

 

 

          Temperatur:   20 °C        
          gefahrene Kilometer:   11 km

insgesamt:

  3.415 km  

 

 

 

Samstag, 11.05.2024 (Tag 16) - Abschluss

 

Die Nacht ist wie das in einem Flugzeug eben so ueblich ist ziemlich unruhig. Viel Schlaf finden wir beide nicht, aber zumindest kurze Phasen, in denen wir kleine Nickerchen machen, sind immer wieder dabei.

Today:

   

Fazit

 

Statistik

 

Ausblick

 

 

Der Flug verlaeuft ruhig, es gibt kaum Turbulenzen. Um halb zwei landen wir nahezu puenktlich auf dem Muenchner Airport. Hier klappt alles richtig gut, nur auf unsere Koffer muessen wir dann relativ lange warten. Aber zumindest ist alles da.

 

Unser Shuttlebus trifft gleichzeitig mit uns bei den Bus- und Taxiterminals ein und so sind wir schnell wieder an unserem Auto. Alles eingepackt und los geht’s in Richtung Katzenpension.

 

Gegen sechs Uhr abends kommen wir dann endlich zuhause an. Muede, happy und – leider ein Jahr aelter. Aber ich muss sagen, seinen runden Geburtstag im Urlaub in den USA zu feiern, ist wirklich klasse. Da hatte Michael 2019 eine richtig gute Idee…

 

 

 

 

Fazit:

 

Auch zwei Wochen im Suedwesten der USA sind fuer uns trotz des langen Flugs eine absolut lohnenswerte Reise. Allerdings ist es Ende April bzw. Anfang Mai nun doch deutlich kuehler, als wir das gewohnt sind. Zumindest in diesem Jahr.

 

Besonders in Las Vegas war das auf und ab der Temperatur etwas stoerend. Wir lieben es einfach, morgens in eine kurze Hose und ein T-Shirt zu springen und uns bis Mitternacht keine Gedanken mehr ueber Kleidung machen zu muessen. Das mag in den Rockies etwas Anderes sein, aber da erwarten wir das ja auch. Aber Las Vegas und Wueste – da muss es einfach heiss sein.

 

Die Zweiteilung der Runde in Sightseeing und einem sehr grossem Schwerpunkt Las Vegas war mal was Neues. Ist ja fast die Haelfte der Zeit gewesen... Auch eine so grosse Menge an Kunstobjekten ist fuer uns eher ungewoehnlich. Uns hat es trotzdem richtig gut gefallen und wir freuen uns jetzt schon auf unsere naechste Reise.

 

 

 

 

Statistik:

 

Mit nur einem National Park, den wir zumindest oberflaechlich bereits kannten, einem neuen National Monument und einem neuen National Preserve kam auf unserer Statistik-Seite nicht allzu viel Neues dazu. Bei den State Parks haben wir drei uns unbekannte, besondere, sehr unterschiedliche und tolle Parks erleben duerfen, die wir sicher so schnell nicht vergessen werden.

 

Der Death Valley National Park war erst der zweite National Park, in dem wir tatsaechlich uebernachtet haben – nach dem Big Bend in Texas 2016. Apropos zweite… es war unser zweiter Birthday-Urlaub in den USA nach 2019. Und unser Autounfall ist ebenfalls der zweite nach 2019. Sowohl damals als auch dieses Mal ist uns ein anderes Fahrzeug ins Heck gekracht. Das reicht jetzt hoffentlich, noch ein Unfall wuerde uns jetzt schon ein kleines bisschen nerven. Aber Hey - machste eine Reise, kannste was erleben. Und manchmal eben auch was Nerviges!

 
   

   
   

   

 

 

 

 

Ausblick:

 

Unsere Liebe zu den USA ist nach wie vor ungebrochen. Fuer die naechsten Jahre haetten wir genuegend Ideen fuer interessante und tolle Reisen, auch wenn sich das Programm in Zukunft haeufiger wiederholen koennte. Natuerlich werden wir auch, wie in diesem Jahr, immer wieder etwas Neues einbauen, aber nur deswegen auf die Ziele zu verzichten, die wir kennen und lieben, kommt fuer uns eigentlich nicht in Betracht. Na mal sehen, was uns so einfaellt.

 

Damit schliessen wir unseren Happy Vegas Trip 2024 ab. Herzlichen Dank auch in diesem Jahr an alle Mitreisenden. Wir hoffen, ihr hattet wieder etwas Spass und eine kurzweilige Zeit auf usa-ecke.de. Vielleicht konnte der eine oder andere sich ja auch wieder einen guten Tipp fuer seine naechste Reise holen. Und bei Fragen zu einzelnen oder auch mehreren Punkten koennt ihr euch natuerlich wie immer bei uns melden. Wir antworten so schnell wie moeglich.

 

Viele liebe Gruesse  

 

 

 

 

 

 

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